Piczo

Log in!
Stay Signed In
Do you want to access your site more quickly on this computer? Check this box, and your username and password will be remembered for two weeks. Click logout to turn this off.

Stay Safe
Do not check this box if you are using a public computer. You don't want anyone seeing your personal info or messing with your site.
Ok, I got it
Zeitungsartikel
solinger-tageblatt.de - Karl - Story - <CharTag shortcut="Karl-Titel">Achtung: Tecktonik kommt!</CharTag>
kalaydo.de - das
regionale Findernet Jobs und
Stellen bei kalaydo.de Auto kaufen
bei kalaydo.de Immobilien bei
kalaydo.de Kleinanzeigen für Gebraucht-Artikel und mehr Inserieren 10.08.2008
  Impressum
  Solingen
   Nachrichten
   Sport
   Wetter
        ...mehr 
  Solinger Tageblatt TV
  Forum
  Archiv
  Karl
   Story
   Party Fotos
   Tipps
   Jugendleserreise
   Serien
   Karl.-Forum
   RSG-Charts
   Wir sind Karl
  Foto-Galerie
  Weltnachrichten
   Thema des Tages
   dpa-Ticker
   Brennpunkte
        ...mehr 
  ST-Karte
   alle Vorteile
   alle Infos
   alle Aktionen
  Service
   Psychotests
   Leserbrief
   Not + Hilfe
        ...mehr 
  Gästebuch
  Anzeigen
   Schulanfang
   Aufgeben
   Schulabschluss
        ...mehr 
  Prisma
   Starguide
   TV-Programm
  Freizeit
   Kino
   Terminkalender
   Supersommer 2007
        ...mehr 
  Automagazin
   Neu auf dem Markt
   Test + Technik
   Führerscheinprüfung
  Solinger Netguide
   gewusst-wo
   Wer Wo Was
   E-Mail-Adressen
        ...mehr 
  Abonnement
   Prämien
   Probe-Abo
   Schnupper-Abo
        ...mehr 
  Über uns
   Solingen-Studie 2006
   E-Mail Adressen
   Geschäftsstellen
        ...mehr 
  Handelsregister
 STORY
Achtung: Tecktonik kommt!

LEIDENSCHAFTEN Er tanzte auf einem Loveparade-Float und gründete mit Mitstreitern eine eigene Tecktonik-Crew: Für Dennis Manuel Canales Barrera (22) ist der neue Stil mehr als ein Tanz.
Von 4000 Bewerbern wurden 20 Tänzer ausgewählt, die auf dem Loveparade-Float von McFit ihr Können zeigen durften – unter ihnen war Dennis. Vor dem Auftritt: ein Workshop mit Detlef D! Soost (r.). Fotos: McFit / Omundo Media



(lm)

Seine Freundin war gerade aus dem Korsika-Urlaub zurückgekehrt, als sie Dennis Manuel Canales Barrera (22) begeistert aufforderte: „Sieh’ dir das mal an!“ Die Rede war von YouTube-Videos. Der 22-Jährige tippte einen ungewöhnlich klingenden Namen in die Suchmaske ein: „Tecktonik“ – der Beginn einer neuen Leidenschaft.

Der Tanz-Stil, auch bekannt als „Danse electro“ („elektronischer Tanz“), kommt aus Frankreich. Genauer gesagt haben ihn junge Menschen in dem Pariser Club „Metropolis“ „ertanzt“. Seitdem kursieren selbst aufgenommene Videos von tanzenden Jugendlichen im Internet: wild tanzend auf Straßen in Form von spontanen „Battles“, tanzend auf Treppen, vor Museen, vor Kirchen – oder in den eigenen vier Wänden. Die ausgeflippten Outfits spielen eine große Rolle: Eine schräge Mischung aus Neonfarben, Chucks, Röhrenjeans und Irokesen- oder Vokuhila-Frisuren mit bunten Haarfärbungen.

Auch die roboterhaften Bewegungen und ausgefallenen Verrenkungen wirken auf den ersten Blick bizarr – und faszinieren. Besonders auffällig sind die Drehbewegungen der Arme, die an das Vogue-Video von Madonna erinnern, kombiniert mit Hip-Hop-Elementen.

„Ich habe viel vor dem Spiegel trainiert“, erzählt der sportliche, tanzbegeisterte Maschinenbau-Student. Als Vorlage dienten die YouTube-Videos. Das Training lohnte sich: Der Solinger stieß auf eine Anzeige des Fitness-Studios McFit: Tänzer für einen Tecktonik-Float auf der Loveparade wurden gesucht. Der junge Trend sollte seinen Platz auf dem riesigen Techno-Event bekommen.

Dennis meldete sich – und war einer von 20 Teilnehmern, die ausgewählt wurden. 4000 hatten sich beworben. Neben dem eigentlichen Loveparade-Auftritt war vor allem ein Vorbereitungsworkshop mit dem bekannten Tanzcoach D! und Gastcoach Treaxy aus Frankreich ein Highlight.

Dabei blieb es nicht: Die begeisterten Workshop-Teilnehmer gründeten kürzlich ihre eigene Tecktonik-Crew Téclair. Dennis wird also bald nicht mehr alleine in seinem Lieblingsclub PM in Moers loslegen. Auftritte werden sicher bald folgen.

Aber warum so viel Engagement für einen Tanz? „Für mich ist das Besondere, dass man so tanzt, als würden andere nicht hingucken“, erzählt der Solinger. „Man tanzt einfach drauf los.“ Kreativität, Spaß und Körperkontrolle stünden im Mittelpunkt.

Was Dennis am Herzen liegt: Die Anhänger befürworten eine Abkehr von Drogen und Alkohol. Für den Tanz-Begeisterten ist das ein entscheidender Grund, weshalb er sich für die Verbreitung des Stils einsetzt – und damit für eine neue Club-Kultur.

Interesse? Kontakt bei der Ballettschule International, Telefon 47760, oder bei der Téclair-Crew: www.eklektek.cabanova.de Offizielle Seite der Tecktonik-Community: www.clubtck.com

 

05.08.08



 Zurück Druckversion  Artikel-Versand   Seitenanfang   
© Solinger Tageblatt

SUCHMASCHINE
aktuelle Artikel      Archivsuche
MEIN ERSTES MAL. . .
... in Spanien!

Anfang März dieses Jahres nahm ich an einem Spanienaustausch teil. Nach einem turbulenten Flug samt Blitzeinschlag ging es nach Bilbao. Unsere Sprache? Englisch. Die Schule gleicht einem Gefängnis. Gitter.

weiter
mehr MEIN ERSTES MAL. . .
. . . ein Kind aus dem Wasser gerettet
. . . von der Polizei angehalten worden

POP NEWS
Liam Gallagher trainiert für Tour
London (dpa) - Abhängen und Faulenzen sind für Liam Gallagher (37) vorbei. Nach wochenlangem Urlaub an der spanischen Costa Del Sol mit seiner Frau, der All-Saints-Sängerin Nicole Appleton (33), war der Oasis-Sänger und -Songwriter laut «Daily Mail Online» etwas aus der Form geraten.
weiter
mehr POP NEWS

LIFESTYLE
Orks und Elfen: Rollenspiel «Mythodea» lockt Tausende
Brokeloh (dpa) - Furchterregende Orks, zarte Elfen, weise Magier - und das mitten in Niedersachsen: Am Wochenende verwandelt sich Brokeloh bei Hannover wieder in die Phantasiewelt «Mythodea».
weiter
mehr LIFESTYLE

SCHOENHEIT
Für jede Haarfarbe ein spezielles Shampoo
Stuttgart/Köln (dpa/tmn) - Im Sommer leiden sie ganz besonders: Die Haare werden fast täglich gewaschen, und Sonne, Chlor- und Meerwasser setzen ihnen zu. Dennoch werden sie in Sachen Pflege oft sträflich vernachlässigt.
weiter
mehr SCHOENHEIT

BILD DES TAGES
Die Opfer des Krieges
Europa im Sommer 2008: Georgische Flüchtlinge verlassen die umkämpfte Region in Südossetien im Kaukasus. Foto: Zurab Kurtsikidze

weiter
mehr BILD DES TAGES



Artikel Solinger Tageblatt Freitag 05.09.2008

Tanz: Wer will den Tecktonik lernen?



Was ist „Tecktonik“?
Den ungewöhnlichen Tanzstil aus der Elektro-Szene kann man jetzt in einem neuen Workshop kennen lernen: Morgen, 6. September, ab 13.30 Uhr, Ort: Ballettschule International. Kosten: 5 Euro. Der Workshop ist durch das Engagement des Solingers Dennis Manuel Canales Barrera zustande gekommen. Der Tänzer hat eine eigene Tecktonik-Gruppe gegründet.

Anmeldung zum Workshop: Telefon 4 77 60 oder über die Seite der Tecktonik-Gruppe auf

www.eklektek.piczo.com
17.11.2008 Express

Tanz-Trend Tecktonik
Rebellion gegen DrogenVon FELIX MEYER Moonwalk-ähnliche Schritte, Arme und Oberkörper, die Kopf und Schultern umkreisen. Die Rede ist von „Tecktonik“, dem ultimativen neuen Tanzspaß der Jugend.
Absoluter Experts für die schnellen Rhythmus-Bewegungen ist die Gruppe „Eklektek“ aus Solingen. Sie haben mir jetzt den Hype um den neuen Tanz-Trend erklärt.

Die 13-köpfige Tecktonik-Formation „Eklektek“ studiert regelmäßig in einer Tanzschule neue, selbst ausgedachte Choreographien ein. Dennis (22), Gruppenleiter von „Eklektek“ erklärt den Ursprung:

„Der Life-Style schwappte aus Frankreich zu uns. Es erinnert ein wenig an die zuckenden schnellen Tanzbewegungen, die man in 80ern erfand. Allerdings gibt es jetzt einige andere Elemente.“

Denn getanzt wird Tecktonik synchron in Gruppen. Dabei werden vor allem die Arme extrem bewegt: roboterhafte Bewegungen. Meist bleibt der Tänzer auf einem eng begrenzten Fleck. Die musikalische Kulisse: Techno und Electro.


„Ich bin durch meine französische Freundin Julie zum Tecktonik gekommen. Um Tecktonik auch in Deutschland bekannt zu machen, haben wir schon Kontakte auf der Loveparade in Dortmund geknüpft,“ erklärt Gruppen-Mitbegründerin Jacqueline (19).

Vor einigen Monaten waren sie noch sechs Jugendliche. Inzwischen zappeln 13 Teenager zwischen 15 und 22 Jahren gemeinsam ab.

Jacqueline: „Tecktonik geht entgegen anderer moderner Tänze, die junge Menschen oft nur im Rausch erleben. Wir rebellieren gegen Drogen und Alkohol, wollen uns von den üblichen Klischees absetzen.“

Auch der Dresscode hebt sich ab: Männliche Tänzer tragen meist enge Hosen und Oberteile sowie breite Schuhe. Die Frisur ähnelt dem Irokesenschnitt oder modernen Abwandlungen der Vokuhila. Die Kleidung orientiert sich an den 80ern. Gerne werden Neonfarben verwendet.

Ein krasses Beispiel ist der 17-jährige Timo. Sein Outfit: je ein gelber und ein roter Converse-Sneaker, eine grüne Hose, lila Muscle-Shirt und eine knallbunte Jacke. Timos Frisur: ein weißblonder Vokuhila. „Ich will mich von den anderen abheben. Mir ist egal, was Erwachsene darüber denken. Ich stehe zu meinem Stil.“

Bei gutem Wetter treffen sich die Tänzer schon mal auf der Kölner Domplatte und tanzen dort auf ihre Elektro-Musik vor staunendem Publikum. Zurzeit wird für das große Tecktonik-Treffen am 22. November trainiert. Das Event findet am Samstag ab 14.30 Uhr auf der Domplatte statt.

Denn hier wollen die Tecktonik begeisterten Jugendlichen ihre neuesten Moves präsentieren und tänzerisch gegeneinander antreten.

Ich selbst werde am 22. auch vor Ort sein und vom Treffen der Tanzsüchtigen berichten. Seid gespannt und kommt einfach mal vorbei.

Mein Fazit: Tecktonik ist ein Sport, der verbindet. Ein Trend weg vom Computer und hin zur Bewegung und zum gemeinsamen Spaß haben. Insgesamt gleicht Tecktonik einem körperumgreifenden rhythmisch-geschmeidigen Zucken.
[17.11.2008]